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Mit Carole (22), Semyel (20) und Chiara Bissig (17) stehen die Namen eines Geschwister-Trios aus der Zentralschweiz in den aktuellen Kaderlisten von Swiss Ski. skinews.ch hat die drei beim traditionellen Abgabetag in Dübendorf kurz getroffen.

Nicht die Namen Müller oder Meyer sind in den Swiss-Ski-Kadern des Winters 2018/19 am stärksten vertreten. Diese beiden Namen sucht man sogar vergeblich. Es sind aber auch nicht die Namen Gisin, Meillard oder Jenal – von denen tauchen aber jeweils zwei auf. Am besten vertreten sind die Suters und die Bissigs mit je drei Einträgen.

Da Carole, Semyel und Chiara Bissig im Gegensatz zu Corinne, Juliana und Jasmina Suter aus derselben Familie stammen und Geschwister sind, bilden die Bissigs ein besonderes Trio. Während Carole mit 7 Einsätzen und Semyel mit 3 Rennen bereits im Weltcup geschnuppert haben, ist Chiara erst auf die jetzt beginnende Saison hin aufgestiegen (skinews.ch berichtete). Beim Abgabetag in Dübendorf, wo sich die Swiss Ski-Athletinnen und Athleten von Kopf bis Fuss mit Ausrüstungsgegenständen eindecken können, hat sich eine vierte Person auf das Foto geschlichen. Gerüchte, dass es sich dabei womöglich um ein weiteres Talent aus der sportlichen Nidwaldner Familie handeln könnte, konnten bei näherem Hinsehen aber sofort widerlegt werden.

Drei Geschwister, zwei Spitzensportlerinnen und ein Spitzensportler, und doch sehr unterschiedlich, wie Mutter Petra Bissig verrät. «Neben der Leidenschaft für den Skisport verbindet die drei, dass sie die Berge mögen, alle eigenständige und selbständige Charaktere und Menschen sind und über grossen Durchhaltewillen verfügen. Carole ist eher zurückhaltend und in sich selber ruhend, Semyel ist in vielen Bereichen ein Autodidakt und lernt selbständig und Chiara ist, obwohl sie die Jüngste ist, so etwas wie eine Leaderin. Sie geht ihren Weg sehr zielstrebig.» Bei allen Unterschieden, den sich unterscheidenden Lebenseinstellungen und Ansichten der Geschwister sei aber der Zusammenhalt untereinander sehr gross. «Wenn es drauf ankommt, dann stehen sie zusammen», sagt die Mutter nicht ohne Stolz.

Die Rolle der Mutter sei so etwas wie der Coach und/oder Manager im Hintergrund. «Die drei sind erwachsene Menschen und sie behaupten sich nach ihren Vorstellungen im Leben.» Sie helfe, wenn sie gefragt werde, gerne mit einem Rat oder bei Videoanalysen von Trainingsfahrten mit. «Bei Semyel bin ich vielleicht noch am nächsten dran. Ich war im Sommer mit ihm in Neuseeland und werde versuchen, möglichst viele Europacup- oder Weltcup-Rennen vor Ort als Zuschauerin zu besuchen. Aber wann immer es möglich ist will ich auch bei Caroles Weltcup-Rennen oder bei den zeitlich und geografisch günstig gelegenen FIS-Rennen von Chiara dabei sein.» Eines ist sicher: langweilig wird es Petra Bissig bei gleich zwei Kader-Athletinnen und einem Kader-Athleten im nächsten Winter bestimmt nicht. 

 

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